Handel - früher und heute
Der Handel hat seine Ursprünge im sogenannten Tauschhandel. Er begann vor rund 140.000 Jahren mit der Arbeitsteilung der Menschen, es wurden Waren gegen Waren getauscht. Mit der Einführung von Zahlungsmitteln verlor der Tauschhandel an Bedeutung.

Heute bezeichnet der Begriff Handel den Austausch von Waren bzw. Dienstleistungen gegen Geld. Der Preis einer Ware, z.B. eine Reise, wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Bei steigender Nachfrage bzw. sinkendem Angebot erhöht sich der Preis. Gegensätzliche Entwicklungen führen zu einer Verminderung des Kaufpreises.

In jüngster Zeit kam es zu neuen Entwicklungstendenzen in der Wirtschaft. Durch Erweiterung der Europäischen Union, den Wegfall vieler gesetzlicher Bestimmungen bspw. Zollbestimmungen sowie der Einführung des Euros als offizielles Zahlungsmittel in den meisten Mitgliedsstaaten und den damit verbundenen Wegfallen von Kursschwankungen kam es zu einer Zunahme der Binnenhandelsbeziehungen in Europa.

Auch der Welthandel gewinnt durch die zunehmende Globalisierung an Bedeutung. Im produzierenden Gewerbe ist es üblich, Bauteilgruppe aufgrund von möglichen Kostenersparnissen weltweit einzukaufen. Ähnlich ist es bei Handelsketten.
Die Endkunden sind kostenbewusster als früher, sie vergleichen Leistungen und Preise. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Discounter zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Der Online-Handel, er wird auch als E-Commerce bezeichnet, hat sich aufgrund des Kostenbewusstseins der Verbraucher als neuer Vertriebsweg etabliert und kann erhebliche Umsatzsteigerungen verzeichnen.
Auch Zukunft wird sowohl die Globalisierung als auch der E-Commerce die Entwicklung im Handel maßgeblich mitbestimmen.
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